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Warum treten Schmerzen nach einem Implantat auf?

Erscheinungsdatum

29. April 2026

Inhaltsverzeichnis

Schmerzen nach einem Zahnimplantat entstehen meist durch die natürliche Reaktion des Körpers auf den chirurgischen Eingriff. Beim Einsetzen eines Implantats werden Zahnfleisch, Kieferknochen und umliegende Weichgewebe behandelt. Dadurch können in den ersten Tagen Schmerzen, Druckgefühl, Schwellungen, leichte Blutungen, Pochen oder Empfindlichkeit beim Kauen auftreten. In vielen Fällen sind diese Beschwerden vorübergehend und nehmen nach den ersten Tagen schrittweise ab. Wenn die Schmerzen jedoch stärker werden, länger anhalten, mit Fieber, Eiter, unangenehmem Geruch, starker Schwellung oder Lockerungsgefühl einhergehen, sollte die Situation zahnärztlich kontrolliert werden. Die Ursache kann dann nicht nur die normale Wundheilung sein, sondern auch eine Infektion, eine Überbelastung, eine Reizung des umliegenden Gewebes oder ein Problem mit der Einheilung des Implantats.

Schmerzen nach einem Implantat sind in den ersten Tagen häufig eine normale Reaktion auf den Eingriff. Sie entstehen durch Gewebebelastung, Knochenbearbeitung, Schwellung und Heilungsprozesse. Zunehmende, starke oder länger anhaltende Schmerzen sollten jedoch zahnärztlich abgeklärt werden.

Sind Schmerzen nach einem Zahnimplantat normal?

Leichte bis mäßige Schmerzen nach einem Zahnimplantat können in den ersten Tagen normal sein. Ein Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt, damit es später eine Krone, Brücke oder Prothese tragen kann. Auch wenn der Eingriff geplant und kontrolliert durchgeführt wird, bleibt er ein chirurgischer Prozess. Das Gewebe braucht danach Zeit, um zu heilen.

Die Schmerzen entstehen häufig durch die Behandlung des Zahnfleisches, die Vorbereitung des Knochens, den Druck im Operationsgebiet und die natürliche Entzündungsreaktion des Körpers. Diese Reaktion ist nicht automatisch ein Zeichen für eine Komplikation. Sie gehört in vielen Fällen zur frühen Heilungsphase. Typisch sind Druckgefühl, leichtes Pochen, Empfindlichkeit beim Kauen und eine gewisse Schwellung in der Umgebung des Implantats.

In den ersten 24 bis 72 Stunden können die Beschwerden stärker wahrgenommen werden. Danach sollten sie allmählich nachlassen. Viele Patienten fühlen sich nach wenigen Tagen deutlich besser. Dennoch verläuft die Heilung nicht bei jedem Menschen gleich. Die Anzahl der Implantate, die Knochenqualität, ein möglicher Knochenaufbau, die Lage des Implantats, die individuelle Schmerzempfindlichkeit und die Einhaltung der Nachsorge beeinflussen den Verlauf.

Wichtig ist, zwischen normalem Wundschmerz und auffälligen Beschwerden zu unterscheiden. Ein leichtes Ziehen oder Druckgefühl ist etwas anderes als zunehmender, pulsierender Schmerz mit Fieber oder Eiterbildung. Der Körper schickt nicht aus Spaß Warnsignale, auch wenn Menschen erstaunlich talentiert darin sind, sie zu ignorieren.

Warum entstehen Schmerzen nach einem Implantat?

Schmerzen nach einem Implantat können verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen hängen sie mit der normalen Heilung zusammen. Das Zahnfleisch wurde eröffnet, der Knochen wurde vorbereitet und das Implantat wurde in den Kiefer eingesetzt. Diese Schritte können das umliegende Gewebe reizen und eine kurzfristige Entzündungsreaktion auslösen.

Eine weitere häufige Ursache ist Schwellung. Wenn das Gewebe nach dem Eingriff anschwillt, entsteht Druck in der Umgebung des Implantats. Dieser Druck kann sich als Pochen, Spannung oder dumpfer Schmerz bemerkbar machen. Besonders im Unterkiefer oder in Bereichen mit dichter Knochenstruktur kann das Druckgefühl deutlicher wahrgenommen werden.

Auch Nähte können ein Spannungsgefühl auslösen. Wenn das Zahnfleisch nach dem Eingriff vernäht wird, schützt dies die Wunde, kann aber gleichzeitig für einige Tage Zug oder Druck verursachen. Das ist meist vorübergehend und nimmt mit dem Rückgang der Schwellung ab.

Manchmal entstehen Beschwerden durch eine Überbelastung des Implantatbereichs. Wird zu früh auf der behandelten Seite gekaut oder zu harte Nahrung gegessen, kann das Gewebe gereizt werden. Auch Zähneknirschen oder starkes Zusammenpressen der Zähne kann Druck auf den Implantatbereich ausüben. Deshalb sind die Ernährungsempfehlungen und Schonhinweise nach dem Eingriff wichtig.

Seltener können stärkere Schmerzen auf eine Infektion, eine gestörte Wundheilung, eine Reizung benachbarter anatomischer Strukturen oder eine problematische Einheilung hinweisen. In solchen Fällen nehmen die Schmerzen häufig nicht ab, sondern werden stärker oder treten nach einer zunächst ruhigen Phase wieder auf. Genau dann sollte nicht geraten, sondern kontrolliert werden. Die Mundhöhle ist kein Ort für Hobbydiagnosen.

Wie lange dauern Schmerzen nach einem Implantat?

Die Dauer der Schmerzen nach einem Zahnimplantat hängt vom Umfang des Eingriffs und vom individuellen Heilungsverlauf ab. Nach einer einfachen Einzelimplantation können die Beschwerden kürzer und milder sein. Werden mehrere Implantate gesetzt, ein Knochenaufbau durchgeführt oder ein größerer Bereich behandelt, kann die Heilung länger dauern.

In der frühen Phase sind Schmerzen, Schwellung und Druckgefühl meist am deutlichsten. Danach sollten die Beschwerden Schritt für Schritt abnehmen. Eine leichte Empfindlichkeit kann noch einige Zeit bestehen bleiben, sollte aber nicht zunehmend stärker werden.

Zeitraum Was häufig vorkommen kann Worauf geachtet werden sollte
Erste Stunden Taubheitsgefühl, leichtes Bluten, Druckgefühl Nicht spülen, nicht an der Wunde manipulieren, Ruhe einhalten
1.–3. Tag Schwellung, Pochen, Druckschmerz, Kaugefühl Kühlen, weiche Nahrung, Medikamente nur nach Anweisung
4.–7. Tag Abnehmende Schmerzen, leichte Empfindlichkeit Mundhygiene vorsichtig fortsetzen, harte Nahrung meiden
1.–2. Woche Rückgang der Schwellung, weniger Druck Kontrolltermin wahrnehmen, Nähte falls nötig entfernen lassen
Danach Meist keine starken Schmerzen mehr Neue, zunehmende oder pulsierende Schmerzen kontrollieren lassen

Die Einheilung des Implantats in den Knochen, also die Osseointegration, dauert deutlich länger als die frühe Wundheilung. Sie kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Dieser Prozess verursacht normalerweise keine starken Schmerzen. Wenn Wochen nach dem Eingriff plötzlich neue oder zunehmende Schmerzen auftreten, sollte das Implantat zahnärztlich überprüft werden.

Welche Beschwerden sind nach einem Implantat normal?

Nach einem Zahnimplantat können verschiedene Beschwerden auftreten, ohne dass direkt eine Komplikation vorliegen muss. Entscheidend ist, dass sie im Verlauf besser werden und nicht stärker. Der Körper reagiert auf den Eingriff mit Heilung, und Heilung ist leider nicht immer elegant. Manchmal schwillt sie, pocht sie und erinnert daran, dass Gewebe keine Maschine ist.

Typische Beschwerden in der frühen Heilungsphase können sein:

  • leichte bis mäßige Schmerzen im Implantatbereich
  • Druckgefühl oder Pochen in den ersten Tagen
  • Schwellung an Zahnfleisch, Wange oder Gesicht
  • leichte Blutung direkt nach dem Eingriff
  • Empfindlichkeit beim Kauen
  • Spannungsgefühl durch Nähte
  • leichte Blutergüsse im umliegenden Gewebe
  • eingeschränkte Mundöffnung bei größeren Eingriffen

Diese Beschwerden sollten nach den ersten Tagen langsam abnehmen. Eine konsequente Nachsorge hilft, den Heilungsverlauf zu unterstützen. Dazu gehören eine vorsichtige Mundhygiene, weiche Nahrung, das Meiden von Rauchen und Alkohol sowie die Einnahme verordneter Medikamente nach Anweisung.

Nicht normal ist es, wenn Schmerzen stärker werden, die Schwellung zunimmt, Fieber auftritt oder Eiter aus dem Implantatbereich kommt. Auch ein unangenehmer Geschmack, schlechter Geruch oder ein Gefühl, dass das Implantat locker ist, sollte ernst genommen werden.

Wann sind Schmerzen nach einem Implantat ein Warnzeichen?

Schmerzen nach einem Implantat sollten zahnärztlich abgeklärt werden, wenn sie nicht zum erwarteten Heilungsverlauf passen. Besonders aufmerksam sollte man sein, wenn Beschwerden nach einigen Tagen nicht abnehmen oder nach einer zunächst guten Phase plötzlich wieder auftreten.

Warnzeichen nach einem Implantat können sein:

  • Schmerzen, die nach dem dritten bis fünften Tag stärker statt schwächer werden
  • starke, pulsierende oder ausstrahlende Schmerzen
  • zunehmende Gesichtsschwellung
  • Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl
  • Eiter, unangenehmer Geruch oder schlechter Geschmack aus der Wunde
  • starke Rötung oder Überwärmung des Zahnfleisches
  • anhaltende Blutung
  • Taubheit, Kribbeln oder Gefühlsstörungen in Lippe, Kinn oder Zunge
  • Schmerzen beim leichten Berühren des Implantatbereichs
  • Lockerungsgefühl am Implantat oder an der provisorischen Versorgung

Solche Symptome können auf eine Infektion, eine Entzündung des umliegenden Gewebes, eine Reizung von Nervenstrukturen, eine Überbelastung oder eine gestörte Einheilung hinweisen. Das bedeutet nicht automatisch, dass das Implantat verloren ist. Aber je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich der Verlauf steuern.

Besonders Gefühlsstörungen sollten nicht abgewartet werden. Wenn nach dem Eingriff Taubheit oder Kribbeln länger anhält, ist eine Kontrolle wichtig. Implantate werden in der Nähe sensibler anatomischer Strukturen geplant; deshalb sind sorgfältige Diagnostik, digitale Bildgebung und genaue Positionierung vor dem Eingriff so wichtig.

Welche Faktoren erhöhen das Risiko für stärkere Schmerzen?

Nicht jeder Patient empfindet Schmerzen nach einem Zahnimplantat gleich. Manche Menschen berichten nur von leichtem Druck, andere erleben die ersten Tage als deutlich unangenehmer. Diese Unterschiede hängen nicht nur von der Schmerzgrenze ab, sondern auch von medizinischen und verhaltensbezogenen Faktoren.

Ein größerer Eingriff kann mehr Beschwerden verursachen als eine einfache Implantation. Wenn mehrere Implantate gesetzt werden, ein Knochenaufbau nötig ist oder das Gewebe stärker vorbereitet werden muss, kann die frühe Heilungsphase intensiver sein. Auch eine sehr dichte Knochenstruktur oder eine schwierige anatomische Situation kann die Belastung erhöhen.

Rauchen gehört zu den Faktoren, die die Heilung negativ beeinflussen können. Es kann die Durchblutung des Gewebes verschlechtern und die Wundheilung verlangsamen. Auch unzureichende Mundhygiene, schlecht eingestellter Diabetes, Zähneknirschen, Alkoholkonsum in der frühen Heilungsphase und das Nichtbefolgen der Nachsorgehinweise können Beschwerden verstärken.

Die prothetische Belastung spielt ebenfalls eine Rolle. Wird ein Implantat zu früh oder ungünstig belastet, kann dies Schmerzen und Einheilungsprobleme begünstigen. Deshalb wird individuell entschieden, wann und wie ein Implantat mit einer Krone, Brücke oder Prothese versorgt wird.

Schmerzen sind also nicht immer nur eine Frage des Eingriffs. Sie hängen auch davon ab, wie gut die Vorplanung war und wie sorgfältig die Nachsorge umgesetzt wird. Medizinische Präzision vor dem Eingriff und vernünftiges Verhalten danach sind eine erstaunlich wirksame Kombination, was man der Menschheit eigentlich öfter erklären müsste.

Wie lassen sich Schmerzen nach einem Implantat lindern?

Schmerzen nach einem Implantat lassen sich in vielen Fällen gut kontrollieren, wenn die Nachsorgehinweise beachtet werden. Wichtig ist, Medikamente nicht eigenständig zu wählen oder zu kombinieren. Schmerzmittel, Antibiotika oder Mundspüllösungen sollten nur so verwendet werden, wie sie vom behandelnden Zahnarzt empfohlen oder verordnet wurden.

In den ersten Stunden kann Kühlen helfen, Schwellung und Druckgefühl zu reduzieren. Die Kühlkompresse sollte nicht direkt auf die Haut gelegt werden, sondern in ein Tuch gewickelt werden. Zu langes oder zu intensives Kühlen kann die Haut reizen. Deshalb sind kurze Intervalle sinnvoller als pausenloses Kühlen.

Die Ernährung sollte in den ersten Tagen weich, lauwarm und reizarm sein. Sehr heiße, harte, scharfe oder körnige Lebensmittel können die Wunde irritieren. Auf der behandelten Seite sollte zunächst nicht stark gekaut werden. Auch Strohhalme, starkes Spülen und Saugen sollten vermieden werden, da sie den Wundbereich belasten können.

Eine gute Mundhygiene bleibt wichtig, muss aber vorsichtig erfolgen. Der Implantatbereich sollte nicht aggressiv geputzt oder gereizt werden. Je nach Empfehlung können spezielle Mundspülungen oder schonende Reinigungstechniken eingesetzt werden. Rauchen und Alkohol sollten in der frühen Heilungsphase vermieden werden, da sie die Wundheilung beeinträchtigen können.

Ruhe ist ebenfalls Teil der Behandlung. Sport, schwere körperliche Arbeit und starkes Bücken können Blutdruck und Schwellung erhöhen. Wer direkt nach dem Eingriff trainiert, als würde der Körper einen Fitnessvertrag unterschrieben haben, macht die Heilung unnötig schwer.

Schmerzen Wochen oder Monate nach dem Implantat: Was kann dahinterstecken?

Wenn Schmerzen erst Wochen oder Monate nach dem Einsetzen eines Implantats auftreten, sollte die Ursache genauer untersucht werden. Solche Beschwerden gehören nicht automatisch zur normalen frühen Heilungsphase. Sie können mit dem Zahnfleisch, dem Knochen, der prothetischen Versorgung oder der Belastung des Implantats zusammenhängen.

Eine mögliche Ursache ist eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat. Wenn sich Beläge und Bakterien am Implantatbereich ansammeln, kann das Zahnfleisch gereizt werden. Anfangs betrifft dies oft nur das Weichgewebe. Wird die Entzündung nicht kontrolliert, kann in manchen Fällen auch der Knochen um das Implantat betroffen sein.

Auch eine ungünstige Bissbelastung kann Schmerzen verursachen. Wenn die Krone, Brücke oder Prothese zu stark auf das Implantat drückt oder der Biss nicht ausgeglichen ist, können Druckschmerzen entstehen. Zähneknirschen oder Pressen verstärkt dieses Risiko.

Ein weiterer Grund kann eine unvollständige Einheilung sein. Das Implantat muss stabil in den Knochen einheilen, bevor es langfristig belastet wird. Wenn die Stabilität nicht ausreichend ist, kann dies Beschwerden oder ein Lockerungsgefühl verursachen. In solchen Fällen sind klinische Kontrolle und gegebenenfalls Bildgebung erforderlich.

Schmerzen Monate nach dem Eingriff sollten also nicht mit Schmerzmitteln überdeckt werden. Sie sind ein Grund, die Situation zahnärztlich überprüfen zu lassen. Das Ziel ist nicht, den Schmerz zum Schweigen zu bringen, sondern die Ursache zu verstehen. Ein erstaunlich simples Prinzip, das trotzdem regelmäßig übergangen wird.

Implantatschmerzen vermeiden: Was ist vor und nach dem Eingriff wichtig?

Schmerzen nach einem Implantat lassen sich nicht immer vollständig verhindern, aber das Risiko für stärkere Beschwerden kann reduziert werden. Der wichtigste Schritt beginnt vor dem Eingriff: mit einer genauen Untersuchung und Planung. Dazu gehören die Bewertung des Kieferknochens, der Zahnfleischsituation, der Mundhygiene, der allgemeinen Gesundheit und möglicher Risikofaktoren.

Digitale Bildgebung kann helfen, Knochenangebot, Nervenverlauf und anatomische Strukturen besser zu beurteilen. So lässt sich die Implantatposition präziser planen. Auch bestehende Entzündungen im Mundraum sollten vor der Implantation behandelt werden. Ein Implantat sollte nicht in eine Umgebung gesetzt werden, die bereits entzündet oder hygienisch instabil ist.

Nach dem Eingriff entscheidet die Nachsorge wesentlich über den Verlauf. Kontrolltermine sollten eingehalten werden, auch wenn keine starken Schmerzen bestehen. Früh erkannte Probleme lassen sich meist besser behandeln. Patienten sollten außerdem genau wissen, welche Beschwerden normal sind und welche ein Warnzeichen darstellen.

Langfristig spielen Mundhygiene, professionelle Kontrollen und eine stabile prothetische Versorgung eine zentrale Rolle. Ein Implantat ist kein „einsetzen und vergessen“-Bauteil. Es braucht Pflege, Kontrolle und gesunde Umgebungsbedingungen. Die Mundhöhle ist nun einmal kein wartungsfreies Gerät, so sehr das auch in Werbeslogans hübsch klingen würde.

Schmerzen nach einem Implantat sind in den ersten Tagen häufig eine normale Reaktion auf den chirurgischen Eingriff. Zahnfleisch, Knochen und umliegendes Gewebe brauchen Zeit, um zu heilen. Leichte Schmerzen, Druckgefühl, Schwellung und Empfindlichkeit sollten jedoch schrittweise abnehmen und sich nicht verschlimmern.

Auffällig sind Schmerzen, die stärker werden, länger anhalten oder mit Fieber, Eiter, schlechtem Geruch, starker Schwellung, Taubheit oder Lockerungsgefühl einhergehen. In solchen Fällen sollte nicht abgewartet werden. Eine frühzeitige zahnärztliche Kontrolle hilft, mögliche Ursachen wie Infektion, Überbelastung oder Einheilungsprobleme rechtzeitig zu erkennen.

Eine gute Planung, präzise Implantatpositionierung, sorgfältige Mundhygiene, die Einhaltung der Nachsorgehinweise und regelmäßige Kontrollen tragen dazu bei, Beschwerden zu reduzieren und den Heilungsverlauf zu unterstützen. Zahnimplantate sind eine langfristige Lösung, aber sie brauchen die richtige Betreuung, vor und nach dem Eingriff.

Wenn Sie Schmerzen nach einem Implantat besser einordnen möchten oder eine kostenlose Voruntersuchung für Ihre Zahnimplantat-Behandlung wünschen, können Sie sich an das erfahrene zahnmedizinische Team von Esteworld wenden.

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      Häufig gestellte Fragen zu Schmerzen nach einem Implantat
      Leichte bis mäßige Schmerzen sind in den ersten Tagen nach dem Eingriff häufig. Sie sollten nach 24 bis 72 Stunden langsam abnehmen und innerhalb der ersten Woche deutlich besser werden. Wenn Schmerzen länger anhalten oder stärker werden, sollte eine zahnärztliche Kontrolle erfolgen.
      Ein pochendes Gefühl kann durch Schwellung, Druck im Gewebe und die natürliche Entzündungsreaktion nach der Operation entstehen. Wenn das Pochen jedoch stärker wird, mit Fieber, Eiter oder unangenehmem Geruch verbunden ist, sollte die Ursache kontrolliert werden.
      Leichte Empfindlichkeit beim Kauen kann in der frühen Heilungsphase vorkommen. Auf der behandelten Seite sollte zunächst nicht stark gekaut werden. Starke oder anhaltende Kauschmerzen können auf Überbelastung, Entzündung oder ein Problem mit der prothetischen Versorgung hinweisen.
      Kühlen, weiche Nahrung, körperliche Schonung, sorgfältige Mundhygiene und die Einnahme ärztlich empfohlener Medikamente können helfen. Medikamente sollten nicht eigenständig kombiniert oder verändert werden.
      Wenn Schmerzen stärker werden, länger als einige Tage anhalten, mit Fieber, Eiter, starker Schwellung, unangenehmem Geruch, Taubheit oder Lockerungsgefühl einhergehen, sollte eine Kontrolle erfolgen.
      Ja, Schmerzen können auch später auftreten. Mögliche Ursachen sind Entzündungen des umliegenden Gewebes, ungünstige Bissbelastung, Zähneknirschen, unzureichende Mundhygiene oder Einheilungsprobleme. Späte Schmerzen sollten zahnärztlich abgeklärt werden.
      Eine leichte bis mäßige Schwellung ist nach einem Implantateingriff häufig und kann in den ersten Tagen zunehmen. Danach sollte sie allmählich zurückgehen. Starke, zunehmende oder einseitig ausgeprägte Schwellungen sollten kontrolliert werden.
      Wenn ein Implantat nicht ausreichend stabil einheilt oder zu früh belastet wird, können Schmerzen oder ein Lockerungsgefühl auftreten. In solchen Fällen ist eine klinische Untersuchung und gegebenenfalls eine Röntgenkontrolle erforderlich.
      Schmerzmittel können nach dem Eingriff sinnvoll sein, sollten aber nur nach zahnärztlicher Empfehlung eingenommen werden. Nicht jedes Medikament ist nach einem chirurgischen Eingriff im Mundraum gleichermaßen geeignet.
      Wenn zusätzlich ein Knochenaufbau durchgeführt wurde, kann die Heilungsphase etwas intensiver sein. Schwellung, Druckgefühl und Empfindlichkeit können länger anhalten. Der genaue Verlauf hängt vom Umfang des Eingriffs und der individuellen Heilung ab.

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